May 2007


Bon Jour

eine anmerkung noch vorweg, ich hab noch zweit san franciscovideos eingefuegt, tjoa..

ucluelet also…nunja, wir haben uns ja erfolgreich vor dem victoria day gedrueckt (mehr oder minder) und uns per greyhound und tofinobus ins natuerliche ucluelet, ..dem nicht so touristischen tofino, abgeseilt. tofino ist das surferparadies…aber dazu mehr..
die hinfahrt war echt gigantisch, wie man unschwer an den fotos erkennen kann *raeusper
die gegend ist gepraegt von grossen seen und viel wald, und der bus musste auf der hinfahrt einmal wegen eines baeren scharf bremsen..ich hab den baeren nicht gesehen, aber die busfahrerin hat das froehlich schallend durch den bus gebruellt…amerikanisches temperament eben…hey let’s go
das hostel hier ist wirklich ein traum, mitten im wald, 30m von einer bucht weg, mit schaukel, haengematten (eine fuer die morgensonne, eine fuer die nachmittagssonne) und alles nahezu fuer uns allein! whoohoooo!
am ersten tag hat uns son alter trucker gleich mit in seinen camper van eingeladen, nachdem es ein paar missverstaendnisse gab, weil wir das von ihm angebotene gras ausgeschlagen haben, er aber dachte, dass wir deshalb auch kein bier moegen….hm, im camper haben wir uns dann mit ihm und aron, dem hostelbesitzer, unterhalten…wobei der 64 jaehrige elwin (so hiess der trucker..oder alvin? oder…na ja so eben) sich neben seinen 2 bierchens auch 3 joints gegeben hat, nunja, und dann kam noch ne alte fischerin (“sie kokst, aber sonst ist sie echt nett”) dazu..ne war schon ne lustige runde ^^
also die waren aber wirklich freundlich, auch wenn die drogen jetzt ein schlechtes bild auf sie werfen moegen..nunja ist ja auch wieder ansichtssache ^^
ebenso wohnt und arbeitet hier patrick, der, wie sich herausstellte, auch vorher in big white (im same sun hostel)gearbeitet hat, und jetzt 18h am tag arbeitet, leute mit booten zu walen faehrt und fischt und im hostel arbeitet und 4h sogar auch noch schlaeft!
die gegend hier ist aber echt malerisch, einen tag sind wir am hafen promeniert und ich schaue ins wasser und ploetzlich erscheinen seeloewen mit BLUBB und PLANSCH wie aus dem nichts. ein andrer fischer hat einen auch gefuettert, war schon echt genial, die mal so in freier wildbahn zu erleben.


wir sind ebenso den wild pacific trail entlanggewandert, durchs baerenland durch den urwald. ich fand die baumriesen und das undurchdringliche dickicht schon echt beeindruckend, zumal mit den dinger hier nicht zu spassen ist, siehe warnschilder..aber wir hatten ja keinen sturm oder so.
im allgemeinen ist ucluelet das ersehnte gegenstueck zu all den grossstaedten.
einen tag sind wir dann auch in das hochgepriesene tofino gegangen…bis zum meer sind es von diesem oertchen aus aber mal eben ne halbe stunde fussmarsch, und um 12 war doch mein friseurtermin in tofino, und…na ja…wir wollten dann auch nicht ans offene meer, wir haben uns mit der bucht begnuegt (in der reichlich wasserflugzeuge starten)
in ucluelet heisst es “in tofino gibt es alles, viel mehr los, viel groesser…aber alles unbezahlbar teuer..also gibt es auch wieder nicht so viel da…in tofino” und mir war es auch ein wenig zu touristisch ausgelegt, in ucluelet fahren die fischer eben nicht nur schaufischen (so koennte man es beschreiben)
und bei DEM fisch hier…haben wir uns gleich mal einen gekauft, und ihn zubereitet…na gut eher ich, wenn ich das mal schamlos einwerfen darf…und NEIN das gemuese war nicht zu verbuttert :P
lagerfeuer haben wir auch gemacht…zu viert…aron, arons kumpel, phil und ich kamen dazu…herrlich, mit blick auf die bucht…nachts wird es hier dennoch recht kalt, selbst im sommer kann es nachfrost geben…na ja sooo kalt wars auch wieder nicht, aber man merkt die kalte pazifikbriese.
achja, und weil der bus von tofino zurueck (hinzus hat uns jmd im auto mitgenommen….mit 100 ueber einen achterbahnparkur….und nicht so ein pillepalle wie zwischen loebau und neugersdorf, sonder…eher wie die da auf dem rummel ^^) nicht ganz harmoniert hat, an der umsteigestelle wollte der umsteigebus wieder dahin fahren wo wir hergekommen sind, hat der fahrer kurz angerufen, und gesagt dass er einen umweg faehrt und 25 mins spaeter kommt…und uns 3 (mit uns ist noch jmd umgestiegen) mal eben so mitgenommen…im schulbus! yeah, wann kommt man mal dazu, na? ^^

morgen gehts dann auch endlich los von hier, wir wollten schon n bissl eher weiter, nach vancouver und von da aus nach  kelowna (zum auto), aber greyhound hat gestreikt! das gabs hier noch nie..aber jetzt eben schon, und ne andre moeglichkeit (ausser rideshare und trampen…mit dem ganzen gepaeck, och nooeee) gibt es eben nicht, nach kelowna zu kommen. infrastrukturell hat kanada keine asse im aermel.
aber wir wollten lieber hier verweilen, als in vancouver.
orgen also mit tofinobus nach nanaimo, dort mit der faehre nach horseshoe bay und dann mit dem stadtbus nach vancouver, einmal uebernachten und hoffentlich (kA wann und ob der nun faehrt) mit dem greyhound nach kelowna, schoene strecke….nun ja, und dann weiter, so wies uns passt, naemlich mit brussi, dem alten chevrolet.

bis dahin, ahoi
martin

12

ich gebe zu, man erkennt das “D” nicht mehr als solches, aber mit ein bisschen phantasie…und die hat man doch eh, wenn man viel spongebob guckt, oder? ;) ausserdem war es schwer, fuer jeden buchstaben ein kanadisches ding aufzugabeln ^^

dafuer hau ich jetzt noch ne raupe und nen alten ami-schlitten rein

fotos.web.de/real_phil/joni (kannste sozusagen gleich auspacken)
oki, nicht viel, aber immerhin, nech?
feier schoen,
martin

..wir kommen…oh und wie!

mit den bussen durch den letzten usa-zipfel gepoltert…der erste bus war nicht so schnell als der unsrige erkennbar und bevor man auch nur einen ton sagen konnte…war er auch schon weg…aber das wetter war schoen….

und dann mit der “coho” nach victoria geschippert (die ankunft in port angeles war ein wenig stuermisch..also vom wetter her..)

und in victoria, da…also da…da war alles voll! shit, es ist victoria-day, und halb amerika pilgert hin! tja, da haben wir nur noch den tv-raum im oceans island inn bekommen…nachdem alle leute rausgejagt wurden konnten wir die simpsons und scrubs und co sehen…allein hehe! dann haben wir uns aber noch nach einer andren behausung umgesehen, denn der deal mit dem tv-room galt nur fuer die eine nacht, denn wir sind nicht die einzigen leute hier..buhuhu. und so sind wir in diese villa kunterbunt gegangen, deren besitzerin, ne alte hausmutti (die aus china kommt und ganz schlecht englisch spricht sowie versteht…sich aber vor anderen chinesen als “no, I’m canadian” vorstellt…LOL!) uns nicht mehr erkannt hat, alls wir am naechsten tag in das bereits gebuchte und bezahlte quartier wollten…aber das problem hat hier jeder unterkuenftler ^^ derbe lustig!!

nicht so lustig ist, dass, als ich gestern abend das erkaempfte bett aufsuchen wollte, ich feststellen musste, dass es bereits belegt war…shit! aber ne nacht auf dem boden hat auch mal was rustikales und fuer den fall sind wir ja auch schlafsacktechnisch ausgestattet. und besser als auf nem zeltplatz ist es allemal, denn es regnet hier…sehr!

die stadt ist schoen, und man sagt, britischer als london selbst. wir waren hier im park und an der steilkueste, um endlich (!) einmal der zivilisation zu entfliehen! wirklich sehr beschaulich, ebenso waren wir beim meilenpfosten 0 der transcanada highway, der strecke, die uns auf dem weg in den osten noch lange begleiten wird.

morgen gehts mit dem bus (am victoria-day “waaaaaaass?? ihr fahrt am victoria-day??? wollt ihr nicht die TOLLEN marschkapellenumzuege sehen?” aehm…noe..jetzt nich so….) nach ucluelet, sehr beschaulich, und natur pur, mit regenwaldanschluss, und hohen wellen (nahe bei tofino, dem zweitbesten surferparadies, so sagte man uns, wegen der wellen und dem strand und pipapo) und das wird endlich einmal ruhig..victoria ist zwar klein, aber hat immerhin noch 320.000 einwohner, aber was ist das schon, hier auf diesem kontinent.

fotos laden wir dort hoch, denn hier ist das netz (ja wie ueblich) ziemlich langsam

bis dahin, martin

PS: wir haben sogar einen wal gesehen ;)

und ich habe ein vergleichfoto gemacht: amerikanische sinnlosriesenkarre vs normaler wagen …also die haben hier eben autos, die sehen aus wie normal, sind aber eben 1,5x so gross…und das ist sinnlos!

da sind wir also auch mal hier gewesen, in san francisco!
nach einer laaangen greyhoundfahrt..oh ja, man spuert seine beine nicht mehr (remember the simpsons…new york). also die fahrt ging etwa 18h ueber sacramento und oakland. aus der ferne taten sich dann durch die mueden augen, die mit geknicktem hals doch ein bisschen schlaf gefunden hatten, die ersten tuerme und bruecken in der ferne auf…irgendwie schoen und auch ein wenig unglaublich…also fuer mich,  ich meine…SAN FRANCISCO! hey-ho^^

wir sind mittags angekommen und haben gleich die chance genutzt uns in chinatown ordetnlich den magen zu verderben XD nein, im ernst, aber wir sind auch durch die ganze stadt gelaufen, oh yeah, und ich sag euch, diese steilen strassen sind echt nicht zu unterschaetzen…man lauft 2km luftlinue…aber bestimmt 200km bergauf und bergab…und wie erwaehnt (und dann auch in den bildern sichtbar) die strassen sind echt richtig richtig steil! gepraegt von den cablecars (ich hoffe ich habe nicht ZUU viele cablecarfotos gemacht ..hehe, aber die sind so omnipraesent, und schoen anzusehen, zwischen palmen und viktorianischen haeuschen (wo man sich fuer 3 mio $ eine wohnung drin kaufen kann!) und hochhaueusern downtowns.
tjaa…wir sind bis zum hafen im norden gegangen und haben einen starbucks vanilla latte bzw cappuccino am strand genossen..aber der wind ist echt kalt! und stetig wehend, so ist es hier den ganzen sommer, meinte der eine busfahrer. ja und da hatten wir am ersten tag eigentlich auch schon ziemlich viele sehenswuerdigkeiten abgelaufen, grace cathedral (da wurde grad geheiratet) und rueckzus haben wir dann das cablecar genommen…um der beine willen! und die fahrt war…goil alder!
die haben da ne show drausgemacht (also irgendwie hatten wir da aber “glueck” einige machens, andre nicht), na ja und da hat er sich mal so den einen hang zurueckrollen lassen, ohne bremse und co…na ja das ding wird relativ schnell relativ schnell, und dann sieht man diese achterbahnstrecke gen hafen mit nem gefaelle von 10000% so vor sich (wir standen hinten)…tjoa, hehe, war gut!

alcatraz (was wohl pelikaninsel heisst, weil da frueher eben keine knastis waren, die ja nun auch weg sind, dafuer touristen eben..hmm) haben wir uns nur aus der ferne angeguckt, war gut! waHrscheinlich sind wir da den ganzen witzen wie “es dauert eine halbe stunde um hinzukommen aber 20 jahre um wieder wegzukommen…haaahahahahahaaa” entkommen!
die stadt an sich ist schoen weil ein bisschen anders als die andren us amerikanischen grossstaedte bisher, nicht so gedraengt, windig und gruener und aufgelockerter eben. aber dennoch rieeesig!

am naechsten tag sind wir in nen grosses hotel (schmuck schmuck) am union square reingegangen…dem glaesernen aussenfahrstuhl halber. nunja, phil hat vorsichtshalber den pullover um den hals gehangen um den snob in uns ein wenig nach aussen zu bringen…tja und die waren auch alle ganz freundlich zu uns, hehe. und die aussicht im 31. stock ist schon geil! aber wir mussten immer wieder mal hochfahren, weil andre leute den fahrstuhl gerufen haben…versteh gar nicht warum. und das ging so lange bis uns schlecht war…boa das ding ist immer im freien fall nach unten gestuerzt. unten wieder angekomen hegten wir fuer 2 sekunden den gedanken uns einfach in die lounge zu setzen und auf kosten von (hostelaberdasmerktjakeiner-)zimmer 222 einfach mal was zu bestellen…aber so dreist sind wir doch nicht! tjoa, da gings dann richtung hafen, diesmal der bei teil bei der oaklandbruecke. unterwegs gab es freifliegende papageie (gruen und klein, auf dem foto drauf).

und jetzt kommt das allerbeste ueberhaupt: der musikladen in little italy! yeah baby yeah baby YEAH! ich will da wohnen…jawohl! ^^ sooo geil, echt, alles hing voll gitarren an den waenden und von den waenden, und alte grammophone standen rum (gehen aber noch und man kann sie billig kaufen, wenn man ein bisschen freundlich zum 1001-verkaeufer ist (was ist 1001? beschreibt das gebiss..-zahn nix nix zahn- hehe..ok der is nich von mir, chris aus dem hostelzimmer hat das erzaehlt, das fand ich so lustig ^^) erstehen) und unten im keller war ein plattenarchiv aus..50.000 platten! (!!!!!!!!!!!!!!!!) hammer…da gabs alles…vivaldi…sogar schlager XD und natuerlich auch die klassiker und..eben alles ^^ und weils da alles gibt, dachte ich mir, ne gitarre aus SO einem laden in SAN FRANCISCO noch dazu…das waer schon was….und da hing so eine kleine…rote…suesse…und preislich nicht zu viel…nunja…und schon war sie auch gekauft. ich geb dir noch nen saitendreher mit und die plektren ..ach such dir was aus. jetzt bin ich wieder mensch, jetzt kann ich wieder spielen!

und um uns auch nochmal ein bisschen zur golden gate bridge kommen zu lassen haben wir ne stadtfuehrung in nem cablecar-looking bus gemacht, tja war auch sehr cineastisch angehaucht…ua gibt es bei den fotos auch das mrs doubtfire-haus (der film mit robin williams…der im uebrigen ein toller schauspieler ist :P ) zu sehen und ach…terminatordrehorte oder irgendwas mit sean connery und so, man konnte sich gar nicht alles meken…aber wir waren dort!

der gepeinigte magen war immer noch ganz unvertraut mit den fast food gefilden..und so sind wir gestern nochmal in den missiondistrict gegangen (mexikanische wurzeln und co…san fran war ja mal mexikanisch (kleiner geschichtskurs so nebenbei)) und haben mal mexikanisch gegessen..lecker.

tja, komm ich mal zum ende, was? hehe..ach ja im schwulenviertel waren wir auch noch, sind dann mit der F-line (beruehmte bahn) zurueck gerumpelt…einfach weils billig ist und weil die laufstrecken hier echt dimensionen von weinhuebel bis klingewalde angenommen haben (um mal ein wenig goerlitzerisch daherzuschwalabern)…heute waren wir noch indisch essen…indisch essen ohne karl. war nen geheimtipp vom chris aus dem hostel, ein maler (hat gallerien in michigan, lebte 10 jahre in brasilien und kann echt gut malen), dem ich unsre cd mal gegeben hab…er kennt da jmd der internationale musik verkauft bei irgendnem label mitmacht….habs vergessen :-[

nunja war gut, und scharf ^^ und nun gehts gleich fuer 24h in den greyhound, um bis nach seattle zu kommen, 1500 km oder sowas…und dort haben wir noch keine unterkunft, das hostel mit dem leckren essen hat abgesagt :’( nun leider ist es wirkich das einzige hostel da, kacke! das andre zieht grad um..vll nehmen wir noch die faehre nach bainbridge island und gucken dort nach nem bed and breakfastding…toll nach so ner bustortour die kraxen durch die nacht schleppen..hm, aber so ist nunmal das backpackertum, irgendwie auch mal gut so! wir sind ja zwei (an alle sorgenmacher ^^) und machen das irgendwie…phil meinte notfalls schlafen wir im faehrenterminal und er legt sich auf die kraxen und ehe er bewegt werden kann sind wir auch munter..also wird man da nicht ausgeraubt…ich nehme wirklich an es war nur ein scherz XD

so nun reicht es aber auch, habt ihr mal wieder was zu lesen, fotos folgen wie gesagt, wenn wir ne internetverbindung haben die nicht gleich einbricht!

tschuessi, martin

ach ja, EINE kuriositaet gibt es noch..hehe, hier hat eine kirche die adresse (durch zufall, die strassen wurden eben so gebaut), also sie hat die hausnummer 666 …und die gemeinde will das ganz ewig lange schon geaendert haben, aber die stadt weigert sich. ^^ nunja…soweit. cu

hallo, ja auf unserem us-westkuesten-trip weilten wir auch in portland - zahlenmaessig eine stadt der groesse dresdens und fuer uns apriori gespickt mit popkultuereller bezueglichkeit (decemberists, beirut, a hawk and a hacksaw, modest mouse, the shins)……als wir nach 4h entspannter zugfahrt aus dem bahnhof marschierten, kamen wir uns vor wie in kalifornischen breiten, bluehten doch illuster palmenbaeume und gefuehlte 25 grad celsius lufttemperatur. nach einem kostenlosen bustrip (das downtown-distrikt ist kostenlos befahrbar wie in seattle) konnten wir uns in dem hiesigen hi-hostel niederlassen. ein niedliches viktorianisch anmutendes gebaeude mit allem pipapo und angenehmer geselligkeit unter den bewohnern. nette zimmergenossen- hide, der mit hip-hop-klimbim, behangene gitarrengoettelnde  ein-jahres-new-yorker japanischer provenienz; ian, der ex-philosophiestudiumsdandy aus nyc, der nun durch die usa tingelt und greg, der manowar-mimiker mit chronischer lachfratze und bierseliger buddy-kumpeligkeit aus iowa – um nur die vorhut der jugendherberglerklasse zu nennen.

 

portland hat alles, was mensch zum leben braucht, nur halt alles relativ breitgetreten ohne innenstadt und in der architektonik der amerikanischen diktatur des rechten winkels unterworfen. insofern erschoepften sich unsere befuesselungskampagnen in besuchen des groessten buchladens der usa (powell’s books – echt gigantisch, 3, 4 stockwerke eines ganzen blocks, zum kampieren verlockend!!!) und der hiesigen museen zum beschauen von aussen. ja, aehm, die portlandia, stadteigene statue ist noch toll und ein drittel so gross wie die freiheitsstatue, trotzdem wirkte sie vor dem haus da relativ mickrig, am ufer des columbia river da isses auch nicht schlecht. es gibt auch einige barmeilen, aber diese bleiben uns als unter-21-jaehrigen laut gesetz ja leider verschlossen (die protestantische verstocktheit!!! – ach ja, in portland sind irgendwie alle kirchen so in einem block versammelt, sehr bizarr). ach und auf dem berg da war es abends echt toll, da gibt es auch so ein grasiges amphitheater und ein holocaust memorial. hmh, also fuer mehr als 2 tage lohnt sich portland als tourist eigtl. kaum, obwohl es eigtl. total schoen ist (auch mit bergen, eine stunde zum meer und dem ganzen brimborium), aber uns war am 2ten tag schon relativ langweilig und von den ganzen bands haben wir auch keine sau getroffen, auch wenn die decemberists uns ueber myspace paar hotels und so empfohlen haben……kp, eindimensionale hyperrealitaet oder so, jedenfalls freuen wir uns jetzt ganz sehr auf san francisco (wo ich eigtl. im hostel auch schon grad die 2te nacht im bett liege, aber um den spannungsbogen kuenstlich aufrechtzuerhalten verrate ich das jetze einfach mal nicht, hihi) huchhei

p.s. 15-stuendige greyhoundbusfahrten durch die nacht sind eine qual, auch wenn sie mit ambrosischen fingeruebungen zu aetherischen traumgespinsten verklaert werden koennen

philipp (ja, der maddin kann das alles besser auf den punkt bringen, der macht dann auch wieder san francisco und alles, das geplaenkel und geschwafel kann ich nicht abstellen, sorry)

und der greyhound fuhr durch die wunderschoene landschaft gen seattle. an der grenze zu den usa mussten 45 mins warten, weil die grenzer in sportliche gespraeche vertieft waren…”we’re the face of the nation” stand da…dicklich und unfreundlich, pingelich und ueberkandiedelt grimmig-veraengstigt. ich musste (alle mussten, aber ich erneut –>) fingerabdruecke scannen und augen scannen lassen…obwohl ich die prozedur in chicago aufm flughafen schonmal durch hab (als ich da usa-gebiet bertreten habe…unter meinem turban 10 bomben versteckt…omg WENN ich schon was schmuggel, dann doch nicht dort, wo sogar die augen gescannt werden..wtf!)

nunja, es war hoechste zeit aus vancouver raus zu kommen, es war kalt und regnerisch, also mitm yellow-cab zur greyhoundstation und dann eben ins sonnige seattle..geschaetzte 28 grad celsius…man kann schoen promenieren und es gibt ne menge leckereien auf dem grossen markt. hier im hostel haben wir eric etroffen, aus der schweiz, der 2 jahren in vancouver gearbeitet hat (waehrend ich das schreibe spielt einer gitarre im hintergrund, ganz leise singt er auch dazu…sehr relaxt alles hier). auf der fahrt haben wir ua einige dieser riesengueterzuege gesehen die sich durch die berge schlaengeln (<–speak it like you read it), schon beeindruckend (erweckt doch glatt den lok-fan in mir erneut zum leben..haha..nein im ernst ich find die geil!). die berge im hintergrund sind echt sehr gigantisch anzusehen (und mal wieder nur schwerlichst ins objektiv zu bekommen…pretty awesome).

nun ja, das hostel (green tortoise) liegt nahe der kueste, mit dem blick auf hafen und bucht, und ist recht nobel. bei uns im zimmer sind ua ein dicker seebaer, der in einer woche nach alaska raus faehrt, ein andrer der hier als fischer nen job sucht, obwohl er noch nie auf nem boot war.

die strassen sind recht belebt, aber nicht so bedraengend wie in vancouver, mehr platz und so. wir sind mit eric gleich mal zur “spaceneedle”, diesem futuristisch anmutenden ufo-turm (haben dort einen abstecher zum mars geflogen und waren auch auf dem mond…huar, ne aber das ding sieht echt so aus als floege es davon). im hintergrund einiger bilder hab ich mal auf den mount st. helen rangezoomt, sehr gigantisch wie er sich dahinter erhebt (ist in den 1980ern letztlich ausgebrochen afaik…oho, gefaehrliches halbwissen was ich hier zu tage bringe..hrmmzz). ein hochhaus, so ein breites, ist mal extra mit drauf, darin drehen sie grey’s anatomy, diese tv-serie (also fuer alle tv-begeisterten daheim, einfach mal abgelichtet ^^). bill gates haus ist hier auch in der naehe…hab da aber nicht so zugehoert wie viele kinos und golfplaetze das inne hat, bin da nicht so begeistert wenns um rummel um eine einzige lichtgestalt geht…aber hier in seattle..also…da wird sogar die uni umbenannt, weil er an dieser mal war und..ach ueberhaupt…billy, du bist der beste, alter! ins rockmuseum (dieses zerknautschte bunte gebilde was man von oben auf nem foto sieht, wollten wir dann doch nicht, eintrittspreise verschlingen einen hier doch dolle).

dafuer ist die kaugummiwand nicht weit weg vom hostel…da haben wir uns natuerlich noch verewigt…eine mischung aus ekel und frigider kaugummigeilheit erquickt das heitere sightseeher-gemuet beim anblick dieses haufens gummi der die wand im innersten zusammenhaelt. nen genialen plattenladen gibts hier im markt…haette ich geld…ich haette sie alle genommen (und ich haette sie alle in die laptoptasche (in die man, wie phil so jeden tag 100x sagt, “dann alles reintun kann”) gesteckt!!). abends zum sonnenuntergang sind wir nochmal zur niedel geschwooft, wollten zumindest puenktlich da sein..haben uns dann aber in einer querstrasse geirrt und sind dann mit der monorail (monorail, monooorail, monnnoooorail…niemand braucht sie, aber der song ist geil…..ist echt so, niemand braucht die hier, aber es gibt ne jahreskarte XD 500m faerht das ding…oder so) hingeduest…na ja, es war noch ein wenig sonne da…sie hat sich schon ein wenig europa angeguckt und zu uns nur noch ein wenig muede geblinzelt! HOFFE IHR HATTET EINEN SCHOENEN SONNENAUFGANG! mit den fernglaesern oben konnte man bis in die bueros reinluken..hehe…

heute haben wir eine interessante fuehrung mitgemacht..also seattle wurde zunaechst tiefer gebaut als es jetzt ist..einziger nachteil des kuehnen architektenplans: er hat die flut vergessen…tjoa und so wurde die stadt immer ueberflutet. wie guenstig, eines tages gab es einen stadtbrandt, der alle haeuser niedergebrannt hat. also haben sie alles wieder aufgebaut..hm, diesmal aus stein…aber da war ja nochwas…die flut!also haben sie die felsen (seattle hat ne steilkueste) umgekippt und alles auf gestockt und einfach den boden angehoben…die haeuser aber behielten ihre eingaenge…d.h. die strassen waren auf hohe des ersten stocks und die gehwege auch…man musste als via treppe nach verlassen der haustuer den gehweg betreten. irgendwann kamen dabei leute zu tode (also durch hinunterfallende waren von pferdewagen oder weil sie abgestuerst sind…immerhin waren die treppen im inneren der stadt, die sich an der steilkueste erhebt, very hoch. und so hat man einfach den ersten stock als hauseingang genommen und die gehwege ueber den treppenspalt drueber gebaut. somit gibt es hier also einen untergrund, eine stadt unter der stadt. und die haben wir uns heute angesehen (puh, meine finger gluehen). ach ja, und die frau die da fotografiert, die hat das fuer abzockerfotos von 16$ gemacht…also haben wir sie einfach mal beim fotografieren fotografiert…da hatten wir nochwas von, is nen lustiges bild wie ich finde ^^

 tjoa, wieder einiges geschrieben..morgen fahren wir mit amtrak an ner wunderschoenen strecke nach portland, verweilen dort genausolang wie in seattle (ausreichend also) und von da aus werden wir uns wieder melden.

schreibt fleissig comments, schoen von euch zu hoeren

martin

well well well

we’re gonna leave the big amazing wok tomorrow. it’s been quite nice here, but now wirds etwas kuehl, zeit ins warem californien zu gehen.

nun also eine kleine zusammenfassung der ereignisse der letzten tage:

wir haben uns also noch ein wenig vancouver angesehen, bei tag und bei nacht, ich musste noch mein konto einrichten und den ganzen sin-kram erledigen (lange sitzt man auch hierzulande in den aemtern, aber die leute sind echt viel netter, extrem freundlich und sehr hilfsbereit!)

anfangs haben wir uns von fast food ernaehrt, aber haben auch im supermark obst und salat gekauft…das importierte zeug ist hier reichlich vertreten, aber echt teuer (ne schachtel wiener 9$ eg). wir fahren immer mit unserer masche kostenlos bus. man steigt ein, haelt nen 5$ oder 20$ schein hin, sagt dass ich gleich fuer uns beide bezahle, kriegt zur antwort, dass man NUR abgezaehltes geld passend nehmen kann, aber die fetten taschen und ein dummgestelltes gesicht dazu reichen aus, und der friendly busdriver sagt  “well, but now, I’ll give you a free ride, come in” und DIESES MAL kann man nochmal umsonst mitfahren ^^ ein bisschen gewissensbisse bekommt man da schon, da die echt sehr nett sind, man wird einfach angesprochen, ob einem vll weitergeholfen werden kann, leute kommen mit einem ein stueckchen mit um den weg zu zeigen, erkundigen sich noch fuer einen mit, busfahrer machen ausnahmen und einmal hat einer fuer uns gehalten, bzw uns den halt ausgerufen etc, also das klima ist hier sehr angenehm. und nicht nur weil wir backpacker sind, es wird sich auch viel untereinander geholfen, also im allgemeinen, vancouveraner unter sich sozusagen…sicherlich kann man nicht immer alles verallgemeinern, aber die erhaltenen eindruecke spiegeln lebenswerteres bedingungen wider, als in deutschland (welch satzkontrukt..urgs) also in deutschland herrscht unter den menschen eine kaelte die hier nicht existiert, selbstverstaendlich gibt es dennoch viel elend in den hinterhoefen und es gibt probleme mit obdachlosen wie in (leider) nahezu jeder groesseren stadt.

wir sind auf den grossen turm gegangen um die stadt von oben zu sehen.

um fuer die greyhoundfahrt in die usa billigere tarife zu erhalten, muss man 3 tage vorher buchen, wir haben unsren aufenthalt also bis montag verlaengert, mussten allerdings das hostel wechseln. nun sind wir nicht mehr in downtown, sondern in jericho beach hostel, nahe dem ubc-gelaende gelegen..in einem vorort-idyll, die bilder sind echt sehr eindrucksvoll, leider bekommt man das alles nicht in die kamera…zooomt euch die bilder ran um einen kleinen eindruck zu erhalten! ich stelle noch videos bei youtube rein (mal sehn obs klappt!…)

viiieeele vancouverbilder auch von granville island sind vorhanden. scheut die ladezeiten nicht^^

gestern sind wir zu grouse mountain gefahren (bus und seabus gen andre seite der bucht und dann steile strassen nach oben, der bus musste ganz schoen schnauffen..) um dann festzustellen, dass der wanderweg hoch gesperrt war (zu glatt, matschig und gefaehrlich). die seilbahn kostet 30$ pro person (!!!) das wollten wir uns dann nicht leisten, phil war auch schonmal oben…und so haben wir uns einfach ins starbucks gesetzt…das einzig gute an starbucks ist: man muss es niemals suchen…die gibt es an jeder ecke…wirklich ueberall…eigentlich ist kaum eine ecke verschont…ueberall starbucks…und nun geht es auf nach seattle. ich werde die kaugummiwand suchen…auf die spaceneedle gehen und all das. der greyhound faert uns morgen hin, wir bleiben 2 naechte und dann fahren wir mit dem amtrak-zug an der kueste antlang nach portland (die hostels sind schon gebucht, es lebe das internetz), nach 2 naechten fahren wir dann mit dem bus wieder nach san francisco…oh how great…if you’re goiiiiiing, to saaaaaaan fraaaaaaannciscooo…na ihr kennt das..whohoo^^

danach gehts zurueck und von seattle aus nach vancouver island um danach gen festland rocky mountains und co ueberzusetzten. dort wollen wir uns ein auto zum freundchsftapreis kaufen, phil kennt die leute da, und es is nen schnaepple, fuehrerschein und co sollten klargehen..uuhh yeah, montreal wir kommen! (grad kommt stairway to heaven im radio..das klingt hier noch viel geiler als zu hause ;-) )

ansonsten lasse ich die bilder sprechen…hier sind nur 30m zum strand etwa. ich weiss gar nicht was ich zu erst schreiben soll, irgendwie hab ich bestimmt die haelfte vergessen, es ist einfach zu viel, was es zu erzaehlen gaebe…aber es gibt ja noch die fotos.

martin

eins noch: blick auf den norden..im hintergrund riesige berge, echt schoen, man erkennt sie nicht ganz so gut leider

 

eiseiseis

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAnkunft

nach einem ruhigen flug nach frankfurt, ner 3/4h um innerhalb des terminals 1 von part A zu part C zu kommen (mit hochbahn…the monoraiiil, monorrrrail, uuhh, monorailllll) und nem wirklich eeewig langem flug nach chicago (9h) gabs dort ne very stormy landung. ramona (sitting on my left) hat einige der schoenen eisfotos gemacht (thank you ramona, as I told you, I write something in english..well I said  you made some of the fotos with the ice on it, hope you enjoy chicago, have a nice time). melvin (sitting on my right) hat mir durch den ganzen flughafen geholfen, da ich in chicago mein gepaeck nochmal durch den zoll schleifen musste, war diese hilfe auch wirklich noetig, weil das wieder mit ner entfernung von sagen wir mal 5km innerhalb des flughafens zu tun hatte (so thank you once again melvin)

nun ja, da bin ich dann also nochmal 5h auf dem flughafen gewesen…sehr schoene..aeh…flieger haben die dort..und…so…wahrscheinlich war es so genial dort, dass sich mein gepaeck gedacht hat “bleib ich doch noch nen tag laenger dort” ..hat mir dann der man von united airlines gesagt..in vancouver…joa…geil. heut nachittag war es dann da…und ich habe meine sachen wechseln koennen (oh ja, dankedankedanke ^^). vom flughafen zum hostel hat uns ein flughafenmitarbeiter gestern nacht einfach so mal mitgenommen, fuer 3$ die der bus mindestens auch gekostet haette, nur schneller, sehr nett. ueberhaupt sind die leute vom ersten eindruck her nett, weil uns ne busfahrerin auch mal so reingelassen hat, als wir grad kein passendes geld hatten.

morgen werde ich den bankkram und handyzeugs klaeren und so haben wir heute noch ein wenig zeit gehabt, vancouver zu erkunden. ok, heute gabs noch nen komischen mann, der uns erst so auf kumpel viel gezeigt hat, gesagt hat wo man hin kann und welcher stadtteil zu meiden waere und das klang auch echt hilfreich..na ja und dann wollte er geld dafuer haben..in hoehe von 100$ oder auch 20$ und da drueben is nen geldautomat, falls wir grad keins haetten. ich hab ihn dann mit 2$ abgewimmelt…total hinterhaeltig der kunnae, ich mein ich denke nich dass er hungern musste und..ach…mit den deutschen packern kann mans ja machen…naja, we don’t care, ya no?

der hafen hat dann schoene bilder geboten, schaut die euch einfach an, ich hu die mal alle in den ankunftslink rein..und da seht ihr auch ramona und melvin und auch das eis..schon gigantisch wenn man sowas noch nie “in echt” gesehen hat.

der weltenbummlergeist roquet fjedn hier durch das hostel, welches recht teuer ist, aber dafuer echt top, die leute sind echt okay.

 oki, das solls erstmal gewesen sein,

martin